Nietzsches Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen by Gabriele C. Johann

By Gabriele C. Johann

Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,3, Universität des Saarlandes (Französische Abteilung der Germanistik), fifty six Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Bei der "Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen" handelt es sich um ein Frühwerk Nietzsches, welches als ein "Seitenstück" zur "Geburt der Tragödie" angekündigt und infolgedessen auch rezipiert worden ist.
Die Verfasserin dieser Arbeit wird nachweisen, dass eine solche Auffassung die Bedeutung von Nietzsches Schrift verfehlt, dass es sich dabei vielmehr um ein selbstständiges und originales Werk handelt, das einerseits auf Prinzipien der neuhumanistischen Bildungstheorie beruht, diese Grundsätze auf einen bestimmten Menschentypus hin vereint, um auf diesem schließlich eine neue Kulturtheorie zu begründen.
Andererseits ist sie vor wissenschaftstheoretischem Hintergrund zu lesen, denn nur ein bestimmter Wissenschaftsbegriff rechtfertigt die "PhG" als eine völlig neue und fruchtbare Theorie für die Altertumswissenschaft, wie die Philologie sich seit ihrem Vertreter Friedrich August Wolf nennt.
Weiterhin stellt Nietzsches Schrift, wie alle seine frühen Werke, eine Kritik an den Methoden des Historischen Positivismus dar. Es wird, vor dem Hintergrund des Methodenstreits der Philologen während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, gezeigt werden, dass Nietzsche selbst bei der Bearbeitung und Ausdeutung der Quellen eine andere Methode anwendet und welche.
Letztendlich kann Nietzsches Philosophengeschichte als Gegenentwurf zu den zeitgenössischen gelehrten Philosophiegeschichtsschreibungen gelesen werden, die er zwar aus verschiedenen Gründen, die hier ebenfalls besprochen werden, ablehnt, die ihm jedoch gleichwohl als neuzeitliche Quellen dienen.
Die Verfasserin untersucht auch, welche Quellen Nietzsche für das Philosophenbuch auswählt und verwendet, sowohl die der alten als auch die der neueren Geschichtsschreiber und, erstmals in der Nietzsche-Forschung, an wen genau er seine werkimmanente Kritik richtet.

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Wenn man nicht nur nachts träumt… - Über die Funktionen und by Anke Schepers

By Anke Schepers

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, word: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung), Sprache: Deutsch, summary: Wer die Fernsehserie „Scrubs“ regelmäßig schaut, kennt und schätzt ein besonderes Merkmal der Hauptfigur John Dorian (JD ): Er ist ein intensiver Tagträumer. Selbst Neulingen wird dieses schnell klar, denn seine artwork zu träumen ist auffällig und vor allem komisch. Als Zuschauer wird guy gnadenlos mitgerissen in die Gedankenwelt des Protagonisten.
Stellt sich die Frage nach dem Wie und dem Warum: Wie wird das Träumen inszeniert, wie wirkt es auf den Zuschauer und warum träumt JD in den entsprechenden Situationen? Diese Fragen gilt es nun zu beantworten.
Anhand der Folge „Mein Größenwahn“ (Staffel 2, Folge 19) werden mit Hilfe ausgewählter Kriterien die Figurenanalyse sowie die examine des Erzählverfahrens durchgeführt, woraufhin die Beantwortung obiger Fragen folgt.
Die Auswahl einer geeigneten Folge fällt bei der vorhandenen Menge nicht leicht. Exemplarisch wird die genannte Folge aus einer der ersten Staffeln gewählt, da das Träumen hier, im Vergleich zu späteren Staffeln, noch interessanter und aussagekräftiger ist. In dieser Folge ist das Verhältnis zwischen erzählter Geschichte und Tagträumen ausgewogen, wodurch die Geschichte nicht zu unrealistisch wirkt und die examine erschwert würde.

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"Das Blütenstaubzimmer" von Zoe Jenny. Vom (Blüten-)Staub by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, summary: Bereits im Klappentext zu Zoë Jennys Debütroman „Das Blütenstaubzimmer“ ist von einem „[…]der ersten und radikalsten Romane der Technogeneration, adressiert in aller Härte an die 68er-Eltern.“ die Rede. Die Autorin selbst distanziert sich von diesem eher politischen Romanverständnis:
„Es wurden auch andere Dinge über das Buch gesagt. Sehr viel interessantere. Das ist die denkbar langweiligste. Weil sie sehr plakativ ist und sehr medientauglich. additionally, deshalb wird sie wahrscheinlich auch überall erwähnt. Ich denke nicht, daß es eine Abrechnung sein kann, denn es ist nicht explizit gegen irgend jemanden gerichtet. Und das wäre eine Abrechnung, ja. Dieser textual content stellt nur dar. Er zeigt auf, und das ist alles. Das genügt als Erklärung."

Dies zeigt, dass Jenny ihren Roman primär unpolitisch, additionally nicht als Anklage der 68er-Generation verstanden wissen will.
Insofern wird guy Jennys eigenem Verständnis eher gerecht, wenn guy im „Blütenstaubzimmer“ einen Roman sieht, der in der Reihe von Texten der Gegenwartsliteratur steht, die „als literarische Protokolle von Deformationen beschrieben werden [können], Familie wird hier zum Zerrbild menschlicher Sozialisation.“
Daher soll im Folgenden in einem ersten Schritt der Frage nachgegangen werden, ob und inwiefern Bezüge zur 68er-Generation hergestellt werden können und müssen.
In einem zweiten Schritt soll untersucht werden, ob dieser Roman mehr als nur die 68er Eltern-Kind-Generation darstellt und ob das Schicksal der Protagonistin Jo als beispielhaft für das Schicksal eines Scheidungskindes gesehen werden kann.
Zu diesem Zwecke sollen besonders die dargestellten familiären Beziehungen und Konflikte genauer betrachtet werden, wobei vor allem auf die weiblichen Hauptfiguren näher eingegangen wird.
Zudem wird es ein Kapitel geben, das speziell auf die Metaphorik und sprachlichen Bilder eingeht, in denen die familiären Konflikte zum Ausdruck kommen.
Darin soll untersucht werden, ob sich neben dem bloßen Darstellen und Aufzeigen4 nicht noch eine weitere Ebene erschließen lässt, die uns weitaus tiefere Einblicke, vor allem in die Psyche der Protagonistin Jo, gewährt.

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Analyse und Vergleich der Eislaufoden "Winterfreuden" und by Timon-Karl Kaleyta

By Timon-Karl Kaleyta

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Lyrik der Aufklärung, Sprache: Deutsch, summary: Das Schlittschuhfahren als gesellschaftliches sowie als kreativ motivierendes Phänomen spielt in der Lyrik des mittleren bis späten 18. Jahrhunderts eine besondere Rolle. Speziell die Oden „Winterfreuden“ von 1797 und „Der Eislauf“ von 1764 von Friedrich Gottlieb Klopstock dokumentieren eindrucksvoll den in allen Belangen höchst anregenden Effekt des Schlittschuhlaufens auf Körper und Geist sowie die Erfahrung grenzenloser Freiheit zu einer Zeit, die in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen von starken Restriktionen geprägt warfare. Im ersten Kapitel dieser Arbeit werden beide Oden auf formaler, inhaltlicher und metrischer Ebene untersucht, unter der Frage, ob und in welcher Weise die shape bereits in einem Zusammenhang mit dem Inhalt steht. Dazu werden Parallelen und Differenzen zwischen den Oden aufgezeigt. Im zweiten Kapitel stehen die Perspektiven, die Anredestrukturen und die Zeiten im Mittelpunkt des Interesses. Es werden Parallelen und Differenzen im Wechsel der Anredestrukturen und der Perspektiven dargelegt und Verbindungen zwischen inhaltlichen Aspekten und dem Wechsel von Anredestrukturen aufgezeigt. Im letzten Kapitel werden sprachliche Bilder und Stilmittel aufgezeigt, welche in beiden Oden nahezu identisch eingesetzt werden. Es soll gezeigt werden, daß auf allen Ebenen eine Vielzahl von Parallelen zwischen beiden Oden existieren. Das lyrische Ich drückt jeweils seine Freude am Schlittschuhlaufen und die damit verbundene Erfahrung von Freiheit und Gesundheit aus. Die Tatsache, daß das Schlittschuhlaufen in beiden Oden demnach eine besonders in depth Bedeutung für das lyrische Ich besitzt, soll ebenso innerhalb der folgenden Kapitel deutlich gemacht werden, wie die enge Verbindung zwischen dem Inhalt und der purpose und quick allen Bausteinen der Oden. Timon Kaleyta.

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Die literarische Gattung Novelle. Theorien und Beispieltexte by Florian Schaffelhofer

By Florian Schaffelhofer

Skript aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, observe: keine, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Neue Deutsche LIteratur), three Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: A) Der identify: Herkunft, Bedeutung, Gebrauch

Anfänge der literarischen Novelle: anonym verfasste Biographien der altprovenzalischen Troubadoure aus dem thirteen. Jahrhundert. Die aus den Troubadour-Gedichten zusammengestellten Biographien erzählen Neues, nicht selten Außergewöhnliches, Geschichten von nicht alltäglichen Liebeserfüllungen und tragischen Verwicklungen.
Neu und aufregend zur Zeit ihrer Verbreitung: Bekenntnis zum persönlichen Schicksal, zum Erleben des einzelnen, dessen Glück durch mißliche äußere Entwicklungen gefährdet ist

Italienische Frührenaissance: aus den Toubadour-Biographien entwickelte sich die Novelle, abgeleitet aus dem italienischen Wort ,,novella" für ,,Neuigkeit"

Urbild des Genres: Giovanni Boccaccios zwischen 1349 und 1353 entstandener Novellenzyklus Decamerone.
Neben zahlreichen Novellendichtungen in Italien entstanden im Einflussbereich des Decamerone u.a.;
Canterbury stories von Chaucer (1391-1399)
Heptaméron von Margarete von Navarra (1559 posthum veröffentlicht)
Novelas ejemplares von Cervantes (1612)
Die Novelle avancierte zur populärsten Erzählform der Neuzeit

In Deutschland bürgerte sich der Begriff ,,Novelle" erst relativ spät ein, auch wenn novellistisches Erzählen früher nachweisbar ist. Bsp.: Der arme Heinrich (Hartmann, zwischen 1185 und 1195), Moriz von Craûn (anonym, zwischen 1180 und 1190)

Lessing gab den Cervantes Titel 1751 noch mit ,,Neue Beispiele" wider (unzutreffend),
Wieland verwendet den Begriff Novelle 1764 ausdrücklich in seinem Don Sylvio von Rosalva
Goethe hat den Begriff in den von Boccaccio angeregten Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten von 1795 nicht verwendet; erst 1827 wählt er dann die Gattungsbezeichnung als Titel für eine als mustergültig für das style empfundene Prosa-Erzählung.

Mit dem Novellenbegriff konkurrierten in der Goethezeit und später ,,Historie", ,,Geschichte", ,,Erzählung" u. a.
[...]

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Die kontextuelle Bedeutung des Grals für den Parzivalroman by Simon Baar

By Simon Baar

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, be aware: 1,6, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, summary: Kritische Beleuchtung der Bedeutung der Gralssuche mit metaphorischem Ansatz.

1. Die sukzessive Einführung des Grals in die Geschichte

Der Gral in Wolfram von Eschenbachs ,,Parzival" ist deutlich von den Varianten zeitgenössischer Darstellungen wie Chretien de Troyes ,,Percerval", der gesamtkonzepttonal als Vorlage des deutschen Dichters gilt oder Robert de Borons ,,Le Roman du Saint-Graal" abzugrenzen: Bereits die komplexe Einführung und Weiterstilisierung des Grals auf mehrschichtiger Ebene deuten auf die Bedeutung dieses Moments für das Gesamtwerk hin:
Zum einen wird der Gral sukzessiv in die Geschichte eingeführt, zum anderen werden sowohl die literarische Gestalt Parzival wie auch die literarischen Rezeptenten seien es Hörer oder Leser an dieses zentrale Thema herangeführt. Dem scheint zunächst die Handlung des V. Buches zu widersprechen, wenn sowohl Protagonist wie auch Leser vom plötzlichen Auftreten, um nicht zu sagen der kurzzeitigen Zentralisierung des Grals überrascht und zeitgleich überfordert werden. Doch beim genaueren Hinsehen zeigt sich, dass bereits zuvor Andeutungen zur Gralsthematik gemacht werden, wenn etwa der Protagonist bereits im Prolog mit ,,wunders vil des dran geschiht" in Verbindung gebracht wird, Parzival im Buch IV für die Beendigung einer Hungersnot mitverantwortlich zeichnet (was wiederum eine Parallele zur Wundereigenschaft des Grals ist) oder der junge Held mit übermenschlichen Fähigkeiten assoziiert wird: ,,daz er bî dem tage reit,/ ein vogel hetes arbeit,/ solt erz allez hân erflogen."
Auch die vielzitierte ,,tumpheit", der Parzival die versäumte Frage beim Gral zu verdanken hat, wird einerseits bereits bei der Einführung des Helden deutlich, andererseits vor dem eigentlichen Treffen mit dem Gral vermeintlich aufgehoben: ,,sît er tumpheit âne wart" Auch schafft erst das Versagen des Protagonisten beim ersten direkten Kontakt mit dem mystischen Stein die literarische Vorraussetzung für die weitere Entwicklung von einerseits der individual Parzivals selbst, als auch andererseits des Handlungskomplexes innerhalb der Gesamtstruktur.

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Wolfram von Eschenbach 'Willehalm' - Erzähl- und by Janin Taubert

By Janin Taubert

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, be aware: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für deutsche Literatur), Veranstaltung: Hauptseminar Wolfram von Eschenbach: Willehalm, Sprache: Deutsch, summary: „Der Willehalm Wolframs von Eschenbach ist ohne Zweifel das für Toleranzfragen interessanteste Werk der mittelhochdeutschen Literatur.“ Barbara Sabel, deren Dissertation über Toleranzdenken in mittelhochdeutscher Literatur die aktuellste und umfassendste Forschungspublikation zur Frage des Toleranzgehaltes in dem Roman Willehalm von Wolfram von Eschenbach darstellt, trifft mit dieser Äußerung den Kern der problematischen Rezeption dieses Werkes. Einerseits wird es vermieden explizit von Toleranz im Willehalm zu sprechen, indem die Existenz einer Toleranzidee im Mittelalter und damit auch im Willehalm negiert wird. Andererseits gibt es in der Forschung eine Mehrheit, die ausgehend von der Prämisse eines mittelalterlichen Toleranzbegriffes tolerante Gedanken im Willehalm konstatiert. Für viele Autoren zeigt sich in Wolframs Roman sogar eher Humanität als Toleranz. Ausgehend von diesem Humanitätsgedanken wird der Willehalm zuweilen zu einem „der großen Dokumente der Menschlichkeit“ emporstilisiert. Solche unzulässigen Aktualisierungen und weitreichenden Interpretationen zeigen das breite Spektrum auf, in dem sich die Willehalm-Forschung bewegt. Zentrales challenge dieser wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist die Unsicherheit im Umgang mit dem Toleranzbegriff. Für jede Arbeit, die sich mit Toleranz im Willehalm auseinandersetzt, ist es demnach unabdingbar zu klären, von welchem Toleranzbegriff die Untersuchung ausgeht. Die bisherige Forschung hat sich vor allem auf die Rede Gyburcs konzentriert. Sabel dagegen fragt, ob „man die Haltung des Erzählers [...] als Toleranzhaltung bezeichnen [kann].“ Dieser Ansatz hat mich zu der Fragestellung inspiriert, inwiefern die Erzähl- und Darstellungsweise Wolframs im Willehalm mit der Frage der Toleranz gegenüber Heiden zusammenhängt. In der folgenden Arbeit werde ich die those vertreten, dass es sich im Willehalm um eine Erzähl- und Darstellungstechnik handelt, die durch distanziertes, kritisches Erzählen, Perspektivenwechsel und die Technik der Widersprüche einen Raum eröffnet, in dem Gegensätzliches ausgehalten werden muss und damit eine Reflexion von Toleranz möglich wird. Es wird zunächst kurz auf den mittelalterlichen Toleranzbegriff eingegangen und dann anhand ausgewählter Aspekte der Narrations- und Darstellungstechnik im Willehalm untersucht, inwiefern diese auf die Infragestellung und Problematisierung des Umgangs mit Andersgläubigen konzipiert ist und damit ein Nachdenken über Toleranz nach sich zieht.

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Postmoderne Genies oder deviante Experten? Protagonisten und by Christin Borgmeier

By Christin Borgmeier

Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,0, Universität Bielefeld, ninety Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Im ersten Schritt gewährt die vorliegende Arbeit zunächst einen Einblick in die Geschichte des Geniedenkens der letzten Jahrhunderte, wobei insbesondere die für Schlafes Bruder und das Parfum relevanten Gesichtspunkte angedeutet werden.
Der darauf folgende Hauptteil setzt sich mit der Konzeption der postmodernen Genies auseinander und ist dabei in sechs Bereiche gegliedert. Nach einer Darstellung von paintings und Ausprägung der jeweiligen Genialität werden die Protagonisten hinsichtlich ihres Umgangs Liebe, Gott und faith, Krankheit sowie Irrsinn und Tod untersucht. Es geht vornehmlich darum, inwiefern die postmodernen Spezialisten durch diese thematischen Komponenten geprägt und konditioniert werden und welche Erfahrungen sie diesbezüglich machen. Im Anschluss werden sowohl der Wirkungsaspekt ihrer Genialität analysiert als auch der Rückgriff auf exemplarische literarische Künstlerkonzeptionen berücksichtigt.
Eine abschließende Zusammenführung soll neben der Thematisierung grundlegender Übereinstimmungen und Gegensätze hinsichtlich beider Protagonisten noch einmal die Verwurzelung in der Postmoderne verdeutlichen.

Über Genies wurde bereits vieles gesagt oder geschrieben. was once aber ist das Besondere an den so genannten postmodernen Genies? Fakt ist: sie sind anders, so ganz anders. Grenouille und Elias, die Protagonisten aus "Das Parfum" bzw. "Schlafes Bruder", sind Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet und darin an Genialität kaum zu übertreffen. Diese jedoch resultiert aus einer sehr einseitigen Spezialbegabung. Mit genialen Persönlichkeiten wie Raffael, Mozart, Shakespeare oder Goethe, die einzigartige Werke hervorbrachten und mit ihnen und durch sich selbst Geschichte schrieben, prägten und die Welt verändern konnten, sind sie nicht vergleichbar.
Grenouille und Elias bleiben verkannte Genies, deren Begabung innerhalb ihrer literarisch-fiktiven Welt nur flüchtig wahrgenommen wird und schließlich schnell in Vergessenheit gerät. Ihre Genialität hebt sie zwar von allen anderen Menschen ab, fordert allerdings auch ausgesprochene Einbußen in nahezu allen weiteren Lebensbereichen ein. Denn obwohl die Begabung ihre Existenz in maßgeblicher Weise prägt, kann sie dennoch nicht die generelle Lebensunfähigkeit der postmodernen Experten ausgleichen und entschädigen.

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Zur Darstellung des Übermenschen in Chr. D. Grabbes "Don by Lorena Allwein

By Lorena Allwein

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 3,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Deutsche Philologie), Veranstaltung: Proseminar Don Juan, Sprache: Deutsch, summary: Christian Dietrich Grabbe verfasste das Ideendrama „Don Juan und Faust“ 1828. Fasziniert von Goethe und Mozart warfare es Grabbes goal, die beiden Hauptcharaktere, nämlich Faust und Don Juan, in ihrer Gegensätzlichkeit miteinander zu verknüpfen und beide als Gegenspieler in ein und demselben Werk darzustellen. Mit der Wahl des welthistorischen Roms als Handlungsort für das Drama, ist es Grabbe gelungen die beiden legendären Individuen Faust und Don Juan geschickt miteinander in Verbindung zu bringen, da Rom Grabbes Auffassung nach „im Augenblick [der] Jahrtausende verschmolzen“ ist und Grabbes wesentliche Einstellung zur Geschichtsauffassung widerspiegelt: Nämlich, dass alles von Menschenhand geschaffene nicht ewig bestehend bleibt, sondern vergänglich ist. Gerade dieses destructive Weltbild Grabbes, welches unumstritten aus seinen persönlichen Lebenserfahrungen rührt, lässt erkennen, dass Grabbe, welcher in einem Zeitalter aufwuchs, das von einem durch und durch geistlichen Denken bestimmt warfare, selbst in eine tiefe seelische no longer geraten struggle, welche seine Welt gottesleer erscheinen ließ. Die Frage nach dem Wesen Gottes, sowie nach dem Sinn des Seins battle für Grabbe essentiell und er bemühte sich zeitlebens eine Antwort darauf zu finden, welche ihm persönlich das Leben wieder lebenswert erscheinen lassen sollte. Dieses Streben nach dem Wesen des Göttlichen und dem Sinn des menschlichen Daseins prägte Grabbe zutiefst und spiegelt sich auch in seinem Drama Don Juan und Faust wieder.

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Der Heimkehrer in deutschen Nachkriegsdramen. Brechts by Daniel Konhäuser

By Daniel Konhäuser

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, summary: Nach beiden Weltkriegen hat die Figur des Heimkehrers in deutschen Nachkriegsdramen einen festen Platz. Besonders die erste Berührung mit der Heimat und den Zuhausegebliebenen trägt erhebliches Konfliktpotenzial in sich. Die Folgen des Krieges und die Veränderungen der privaten und gesellschaftlichen Verhältnisse erschweren dem Rückkehrer häufig die Wiedereingliederung ins zivile Leben. Dadurch entstehen Probleme, die es für den Repatriierten zu lösen gilt. Mit Andreas Kragler in „Trommeln in der Nacht“ (1922) und Beckmann in „Draußen vor der Tür“ (1947) stellten Bertolt Brecht und Wolfgang Borchert zwei unterschiedliche Kriegsheimkehrer auf die deutsche Bühne.

Diese Arbeit versteht sich als vergleichende examine zwischen den Heimkehrerfiguren Andreas Kragler und Beckmann. Hinsichtlich der Folgen des Fronterlebnisses und der Gefangenschaft, ihrer ersten Begegnung mit der Heimat und den hierdurch auftretenden Schwierigkeiten werden sie einander gegenübergestellt. Es wird untersucht, ob den Akteuren nach ihrer Rückkehr die Reintegration ins deepest Umfeld und in die Nachkriegsgesellschaft gelingt, um anschließend die Gründe für den Erfolg oder Misserfolg zu diskutieren.

In einem theoretischen Einführungsteil wird auf den besonderen Stellenwert der Figur des Heimkehrers im deutschen Nachkriegsdrama eingegangen. An eine Skizze der Problemfelder der Kriegsheimkehr schließt die die Einzelanalyse der Protagonisten der ausgewählten Dramen an. Die Erkenntnisse der vergleichenden examine werden abschließend im Fazit dargelegt.

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